Neuseeland: Reisebericht vom schönsten Ende der Welt

Neuseeland Reisen 
Reisen durch Neuseeland:
Blick vom Gletscherfluss auf den Franz-Josef-Gletscher

Reisen nach Neuseeland

Neuseeland kann als wahrscheinlich eines der  spektakulärsten Reiseziele bezeichnet werden. Kaum ein anderes Land vermag Besucher derart zu verzaubern. Da sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen abwechseln, bekamen wir eine reichhaltige Flora und Fauna, beeindruckende Berge, reißende Flüsse und Fjorde zu Gesicht.

Die Nordinsel

Der westliche Teil der Nordinsel war von herrlichen Sandstränden gesäumt, die zum Relaxen und Baden einluden. Dieser Teil Neuseelands bildet den Siedlungsschwerpunkt des Inselstaates im südlichen Pazifik. Hier befinden sich die größte Stadt Auckland (430 000 Einwohner) und die Hauptstadt Wellington (190 000 Einwohner). Der berühmte Ninety Mile Beach besitzt eine Länge von fast 90 Kilometern, er fiel vor allem wegen seiner beachtlichen Breite auf. Wir folgten dem Strand in Richtung Süden und erreichten den Waipoua Forest. Dort hatten wir die einmalige Gelegenheit, die bedeutenden Kauri-Bäume zu fotografieren. Hierbei handelt es sich um eine Nadelholzart, die eine Höhe von bis zu 50 Metern erreichen kann. Der Tāne Mahuta und der Te Matua Ngahere stellten diesbezüglich die höchsten Exemplare dar. Der Stamm erreichte sogar einen Umfang von über 16 Metern.

Bei unserer Reise durch Neuseelandl trafen wir im Nordosten der Nordinsel auf die Bay of Islands, die von James Cook im Jahre 1769 erstmals besucht wurde. Heutzutage ist “Bucht der Inseln”, die von einigem 16 Kilometer langen Meeresarm gebildet wird, eines der beliebtesten Urlaubsziele des Landes. Sie eignet sich besonders fürs Fischen, für schöne Bootsfahrten und Segeltrips und verspricht durch seine vielen und vor allem schönen Strände einen unvergesslichen Badeurlaub. Einige Kilometer weiter südlich schloss sich die Bay of Plenty an, die für herrliche Wälder und zahlreiche Inseln bekannt war. Außerdem waren hier einige Binnenseen zu finden, die sich in riesigen Calderen erloschener Vulkane befanden. Im Herzen der Insel konnten wir die aktiven Vulkane Ngauruhoe und Tongariro entlang des Wanderweges „Tongariro Alpine Crossing“ besichtigen. Hier befanden sich auch die bekannten Geysire, deren Wasser sich durch die darunter befindliche Magma stark erhitze
und teilweise sogar kochte.

 

Die Südinsel

Die Südinsel ist für den Franz-Josef-Gletscher bekannt, der sich im Westland-Nationalpark an der Westküste der Insel befindet. Seinen Namen erhielt er 1865 von seinem deutschen Entdecker, der ihn nach Franz Josef I. von Österreich benannte. Er ist heute ein etwa 11 Kilometer langer Gletscher, der sich im Westland-Nationalpark befindet.Die Nährzone des Gletschers befindet sich ein einer Höhe von etwa 3300 Metern. Anschließend fließt sie über zwei Seiten an einem Bergkamm ab. Der Franz-Josef-Gletscher ist dafür verantwortlich, dass es an der Westküste der Insel zehn mal mehr regnet als an der Ostküste. Dies lässt sich dadurch erklären, dass von dem westlich gelegenen Tasmanischen Meer warme und feuchte Luftmassen auf das Land zuströmen, die dann anschließend in der Höhe des Gletscher-Massivs stark abkühlen und abregnen. Ebefalls beeindruckend war, dass die Eismassen bis dicht an den tropischen Regenwald reichten.

Im Süden lag die beeindruckende Fjordlandschaft Neuseelands, wo wir den Milford und Doubtful Sound mit dem Kanu befuhren. Hier sahen wir Delfine und Pinguine in freier Wildbahn und kamen den Stirling Falls ganz nah. Viele Taucher kamen auch eigens hierher, um die Korallenwelt zu bestaunen. Im Norden machten wir mit dem Boot einen Abstecher zu den Marlborough Sounds, die mit ihren zahllosen Meeresarmen und Halbinseln nicht weniger atemberaubend waren. Das Wasser leuchtete türkisgrün, weil es sich in der tropischen Vegetation widerspiegelte.

Hier finden Sie einen englischsprachigen Kurzbericht über den Franz-Josef-Gletscher auf Neuseeland:

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