Köln – narrische Rheinstadt im Herzen Nordrhein-Westfahlens

Ob Schokoladenmuseum, Das historische Kölner Rathaus und die Stadtmauern oder das Stammhaus in der Glockengasse mit der bekannten Nummer “4711″ – Köln ist immer eine Reise wert und eine der populärsten Rheinstädte im Herzen Nordrhein-Westfahlens. Auch der Kölner Dom ist ein echtes Highlight und wer nach dem Hochlaufen der 533 Stufen den Ausblick genießt, der bei gutem Wetter bis Dormagen reicht, vergisst schnell die schmerzenden Beine. Etwas außerhalb befindet sich die Kölnmesse, die mit internationalen Messen wie der Gamescom, der Rheingolf sowie der Anuga lockt. Das eigene Auto sollte man aber stehen lassen, denn vor allem in den Ballungsgebieten ist die Infrastruktur so überlastet, dass der Verkehr regelmäßig überlastet ist, zumal sich Neulinge in all den Gassen und Einbahnstraßen sowieso nicht zurechtfinden würden.

Wer Köln besucht sollte auf jeden Fall mehrere Tage einplanen und sich ein Hotel in Köln und Umgebung suchen. Dafür kann man auf Internetportalen wie http://de.hotels.com bequem seine An- und Abreise sowie die Anzahl der gewünschten Personen eingeben und bekommt eine Liste mit aktuellen Angeboten inklusive Komplettpreis. Spätestens jetzt offenbart sich aber, dass günstige Hotels in Köln eher Mangelware sind und die Betreiber vor allem zu Messezeiten die Preise gerne “anpassen”. Deswegen sollte man auf umliegende Städte wie Leverkusen und Dormagen ausweichen und den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Die Fahrt vom Leverkusener zum Kölner Hauptbahnhof dauert beispielsweise inklusive Laufwege nur 20 Minuten.

Alle Jahre wieder am 11.11 beginnt die Session und für drei Monate verwandelt sich ganz Köln in eine Partymeile. Nicht umsonst wird es als die “närrische Hauptstadt” bezeichnet und in fast keiner anderen Stadt wird Karneval so ausdauernd zelebriert wie hier. Der Höhepunkt wird dann nach der kurzen Pause wegen Weihnachten und Sylvester im Februar erreicht, wo von “Rosenmontag” bis “Aschermittwoch” wirklich alle in Kostümen unterwegs sind und das ein oder andere Kölsch genießen. Ein echtes Highlight sind auch die Prunksitzungen der Prinzengarde, die mit vielen lokal bekannten Künstlern locken. Man sollte aber keine Berührungsängste haben und eine ordentliche Portion Stressresistenz mitbringen, um dieses Spektakel einmal selbst zu erleben, denn das “Bützen” hat Tradition und dabei wird gerne auch mal unter der Gürtellinie angefasst.

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